Evangelische Tageseinrichtung für Kinder Willich

Dietrich-Bonhoeffer-Str. 9
47877 Willich
Tel.: 02154 - 95 32 932

Leitung: Cornelia Koppenhagen

E-Mail
kigawillich[at]emmaus-willich.de

Internet
www.evangelische-te-willich.de

Öffnungszeiten

07:30 - 12:30 Uhr und 14:00  - 16:00 Uhr
Buchungszeit: 35 Std.

07:30 - 16:30 Uhr
Buchungszeit: 45 Std.

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Evangelische Tageseinrichtung für Kinder Willich

Eingang Evangelische Tageseinrichtung für Kinder Willich

Die Tageseinrichtung liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Evangelischen Emmaus Kirchengemeinde Willich und der „Gemeinschaftsgrundschule im Mühlenfeld“. Sie verfügt über drei Gruppenräume, einen Ruheraum mit Schlafmöglichkeit, Material- und Medienraum. Der Flurbereich steht den Kindern ebenfalls als Spielfläche zur Verfügung.

Der großzügige Außenspielbereich bietet vielfältige Bewegungsmöglichkeiten, „Naturspielräume“ und einen Bauwagen.


Unsere Öffnungszeiten für diese Altersgruppen:

GruppenartStundenumfangAlterÖffnungszeit (Mo. - Fr.)
1 Gruppe Kindergarten35 Stunden3 - 6 Jahre07:30 - 12:30 Uhr
14:00 - 16:00 Uhr
1 Gruppe Tagesstätte45 Stunden2 - 6 Jahre07:30 - 16:30 Uhr

Unsere Pädagogik und das Konzept:

Erde, Lehm und Schmutz

Unser Bauwagen

Erde, Lehm und Schmutz nehme ich in Schutz.
Wie oft hört man:

„Meine Zeit! Du hast Schmutz an deinem Kleid
und Lehm und Erde an den Strümpfen!“
Bitte, nicht mehr weiterschimpfen;
schließlich wird uns beigebracht:
Gott hat den Menschen nur gemacht
aus Schmutz und Lehm und Erde
und dann gesagt: „Mensch werde!“
Warum dann Schmutz, Lehm, Erde schmähen?
Es ist doch einfach einzusehen:
„Ist der Mensch aus Dreck – figürlich –,
dann ist es doch auch ganz natürlich,
dass davon in kleinen Mengen
noch Reste an der Kleidung hängen!“

aus: Josef Reding, Guten-tag-texte,  Georg Bitter Verlag, Recklinghausen 1988


Wir sind ein Kindergarten für alle Kinder, die gerne ...
... mit Sand und Wasser matschen, auf Bäume klettern, im Garten pflanzen und ernten,
Tiere entdecken, Lieder singen, selber Musik machen,
Geschichten hören, malen und basteln, gemeinsam frühstücken!

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Ganzheitliche Betrachtung von Kindern

Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist die ganzheitliche Betrachtung des Kindes in seiner Lebenssituation.

Ganzheitliche Förderung und kindgerechte Lernerfahrungen geschehen in altersgemischten Gruppen in Form gezielter Angebote, besonders durch freies Spiel, Wahrnehmungsförderung durch Musik und Rhythmus, ganzheitliche Sprachförderung, Bewegungsförderung und Erfahrungserweiterung in Natur und Technik.
Unsere Tageseinrichtung ist in das Leben unserer Kirchengemeinde einbezogen und vermittelt die Einübung christlichen Lebens und Handelns sowie elementare Inhalte des evangelischen Glaubens in kindgemäßer Form, vor allem in Wort, Lied, Gebet und bei der Feier kirchlicher Feste.

„Wenn ich nur darf, wenn ich soll,
aber nie kann, wenn ich will,
dann mag ich auch nicht, wenn ich muss.
Wenn ich aber darf, wenn ich will,
dann mag ich auch, wenn ich soll,
dann kann ich auch, wenn ich muss.
Denn schließlich: Die können sollen, müssen wollen!“
Unbekannter Verfasser


Kinder wollen selbstständig lernen, Erfahrungen sammeln und bei Bedarf unterstützt werden.
Unser Freispiel unterstützt das kindliche Bedürfnis nach Eigenverantwortung. Das geschieht unter anderem durch: 

  •  die freie Wahl von „Spielorten“ 
  •  das übergreifende Spiel im Flurbereich und im Außenspielbereich
  •  die freie Wahl von Spielen und Spielinhalten
  •  die freie Wahl von Spieldauer und Spielpartnern

Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit

 „Sprache ist (k)ein Kinderspiel“
Die Sprachförderung ist ein integrierter Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Dies bedeutet für unsere Tageseinrichtung, die Förderung der Sprache nicht isoliert in einzelnen Angeboten an bestimmten Tagen zu sehen, sondern den Alltag so zu gestalten, dass Sprache den ganzen Tag über gepflegt werden kann.
Durch flexible Tagesabläufe mit immer wiederkehrenden Ritualen, die zum Sprechen einladen, kann Neues eingeübt und Bekanntes wiederholt werden. Voraussetzung für die Sprachförderung ist, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Kinder sich „trauen“ sich verbal zu äußern.
Unsere Förderideen sind differenziert einsetzbar und können mit der Gesamtgruppe oder einer Klein-gruppe sowie mit einzelnen Kindern durchgeführt werden, die in einem bestimmten Bereich gezielt gefördert werden sollen.
Zusätzlich finden in unserer Tageseinrichtung gezielte Projekte zur Sprachförderung statt.

„Wie eine kleine Schlange eine Freundin sucht
und dabei ihren Namen findet“
Ganzheitliche Förderung der Sprechfreude für jüngere Kinder

„Musik – Sprache – Bewegung“
Projekt zur Förderung der Sprachkompetenz
für Kinder ab 5 Jahren

Würzburger Trainingsprogramm
„Hören, lauschen, lernen“
zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache
für Schul- und Antragskinder

„Wake up Libby“
 „Spielen, lachen und Englisch lernen mit Libby, der Schnecke“
Ein Sprachkurs für Kinder ab 5 Jahren


„Den Schutz von Natur und Umwelt spielerisch erlernen“

Angefangen hat alles mit einer selbst gesteckten „Weidenlaube mit integriertem Weidentunnel“. Das intensive Spiel unserer Kinder in diesem Naturbereich brachte uns auf die Idee, weitere Naturspielräume zu schaffen.

Der Sinnenweg - Ein Parcours für alle Sinne

Der „Sinnenweg“ ist ein Projekt, das sich durch dass Spiel der Kinder, den Austausch der Materialfelder und durch die vielseitige Bepflanzung – Kräuter, Gewürze, Beerenobst, Stauden – jahreszeitlich bedingt ständig verändert.
Das „begrünte Spielhaus“ ist ein altes Kletterhaus, das 1998 durch die Bepflanzung mit Schlingknöterich und Blauregen, die Einarbeitung von Baumscheiben und den mit Stauden bepflanzten Erdwall zum intensiv bespielten „Naturspielraum“ wurde. Es lädt die Kinder zum „versteckten Spielen“ ein. Hier erleben sie „Natur zum Anfassen“.
Angeregt durch den CVJM-Westbund haben wir im Herbst 1999 mit dem Rohbau unserer „Gartenarche“ – Haus für Ungeziefer (Aussage eines Kindes, die Red.) – begonnen. Im Frühjahr 2000 haben wir sie für Kleinstlebewesen – Insekten, Käfer, Mäuse, Schwebfliegen, Wildbienen, Frösche, Vögel – bewohnbar gemacht, d. h. mit Altholz, Gestrüpp, Steinen und „Abfällen“ aus dem Garten bestückt. Beim Bau der Lehmwand konnten die Kinder hautnah den Einzug der Wildbienen miterleben.
Durch die Umgestaltung unseres Außengeländes haben wir mit den Kindern einen naturnahen Spielraum geschaffen. Im Umgang mit den Naturmaterialien, der Pflege von Pflanzen, dem Beobachten der Kleintiere wird in den Kindern Interesse und Wissbegierde geweckt. Es sensibilisiert sie für richtiges Verhalten in der Umwelt.
Im Jahr 2002 haben wir mit dem Projekt „Den Schutz von Natur und Umwelt spielerisch erlernen“ den ersten Preis „Umweltschutzpreis – global denken, lokal handeln“ der Stadt Willich erhalten.

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Unser Mitarbeiterteam:

Die Mitarbeiter unserer Tageseinrichtung haben ein gemeinsames Ziel bei durchaus verschiedenen Aufgaben: Leiterin, Gruppenleitung und Ergänzungskräfte üben teils gleiche Tätigkeiten aus, teils haben sie jedoch auch ihre eigenen Bereiche und Aufgaben.
Über viele Jahre haben wir eine starke emotionale Verbundenheit aufgebaut und wir können sagen:

„Gemeinsam sind wir stark!“